Die etwas anderen Videogames: Tinder oder Zoosk?

Vieles wird heute mit dem Smartphone erledigt. Nicht wenige gehen so sogar auf Partnersuche. Entsprechend der Nachfrage ist die Anzahl an Dating Apps in den letzten Jahren gestiegen. Gemeinsam haben alle: Sie versprechen einen schnellen Flirt! Doch sind die Dating Apps auch der Weg zum Traumpartner? Zu diesen Dating Apps gehören auch Tinder und Zoosk. Doch welche von beiden ist die bessere Dating App?

Tinder – einfach, schnell und stark frequentiert

Allein in Deutschland hat Tinder rund 2 Millionen User. Weltweit sind es ca. 50 Millionen. Wer die App verwenden möchte, benötigt allerdings ein Facebook-Profil. Die App nutzt nämlich Facebook, um mögliche Kontakt in der Nähe des angegebenen Standorts des Nutzers zu finden. Die Gemeinsamkeiten werden bei Tinder über die von den Usern angegebenen Interessen und „Gefällt mir“-Angaben ermittelt. Dieses Konzept ist also simpel und ermöglicht es tatsächlich Flirtpartner aus der näheren Umgebung zu finden. Gefällt dem anderen User, was er von der ebenfalls angemeldeten Person sieht, dann wird das Foto nicht weggeschoben. Doch nur wenn beide Nutzer interessiert sind aneinander, kann auch damit begonnen werden zu chatten. Wer gratis Sex sucht, ist hier oft richtig. Der Nachteil dieser App ist, dass auf Facebook sehr viele Fake-Profile kursieren. Und diese landen natürlich auch letztlich bei Tinder. Zudem ist Tinder auch nicht kostenlos. Tinder-Plus kostet 4,99 Euro pro Monat für alle, die unter 28 Jahre alt sind und 14,99 Euro pro Monat für alle, die über 28 Jahre alt sind.

Zoosk im Kommen

Eine weitere Dating App ist Zoosk. In Deutschland ist diese Dating App, entwickelt im Silicon Valley / USA, noch nicht so bekannt und verbreitet. Weltweit sind auf Zoosk aber schon ca. 38 Millionen Singles weltweit aktiv. Zoosk ist im Vergleich zu Tinder eine plattformunabhängige Variante einer Dating App und analysiert das Verhalten der User. Aus diesem Verhalten wird dann abgeleitet, wer der anderen Nutzer zum User passen könnte. Auch Zoosk eignet sich als Sex App. Das Prinzip bei der Auswahl der Kontakte ist bei Zoosk dann letztlich wieder ähnlich wie bei Tinder. Denn mit „Ja“ oder „Nein“ über Fotos kann bestimmt werden, mit wem Kontakt aufgenommen werden soll. Die Kosten für die Nutzung von Zoosk sind deutlich höher als bei Tinder. Ein 12-Monats-Abo kostet ca. 190 Euro. Einige Dienste sind aber kostenlos.

Tinder oder Zoosk

Wer sich vom großen Zuckerberg-Unternehmen Facebook unabhängig machen möchte, der sollte sich für Zoosk entscheiden. Auch ist diese Dating App für Singles bis 45 gedacht und alle Nutzer zahlen unabhängig vom Alter gleich viel. Die Gefahr von Fake-Profilen ist bei Zoosk geringer.

Sex in Video Games – wenn Pixel flachgelegt werden

Videospiele sind schon lange nicht mehr nur zur Unterhaltung von Jugendlichen und Kindern gedacht, sondern richten sich mit den Themen und Inhalten oft explizit an Erwachsene. So ist der klassische Gamer im Schnitt 34 Jahre alt und somit durchaus empfänglich für Erotik in Videospielen.

Warum Sex in Videospielen?

Wenn der Zusammenhang stimmt, können erotische Handlungen oder amouröse Abenteuer zur Atmosphäre eines Spiels beitragen. In einigen Spielen kann sich zwischen den Hauptcharakteren eine Romanze entwickeln. Vorreiter in der Erwachsenenunterhaltung sind hier die Spiele des französischen Videospiel-Regisseurs David Cage ein. In seinen Spielen tauchen die Charaktere, somit also auch der Spieler, in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche, sind einer hohen emotionalen Anspannung ausgesetzt und es kann passieren, dass sich zwei Figuren sexuell näher kommen. Doch es ist kein plakativer Sex oder nur einfach nackte Haut. Hier werden in verschiedenen Situationen die Verletzlichkeit der Protagonisten, das Bedürfnis nach Nähe und Intimität und ihre Suche nach zwischenmenschlicher Wärme deutlich.

Auch Helden haben Sex

Jeder möchte einmal dem Alltag entfliehen, in eine Rolle schlüpfen und in eine andere Welt eintauchen. Meistens sind die Spielcharaktere unbezwingbare Einzelkämpfer, glorreiche Helden oder undurchsichtige Söldner. Wie im wahren Leben müssen sie essen, schlafen, handwerkliche Dinge erledigen und ununterbrochen Gespräche mit jedem führen, der ihren Weg kreuzt. Warum sollten sie also nicht auch ihre sexuelle Leidenschaft ausleben können und Sexdating haben? Romanzen und Liebesbeziehungen der Protagonisten stellen so einfach einen weiteren Aspekt dar, der die Figuren glaubwürdig und greifbar macht. Und letztendlich geht es in einem Rollenspiel genau darum.

Spaß ohne Grenzen

Als erwachsener und erfahrener Spieler kann man sich von den Spielemachern nur wünschen, dass sie das komplette Menschsein mit allen verfügbaren Mitteln erforschen und in die Spiele integrieren. Schließlich können Videospiele als Kunstform nur ernst genommen werden, wenn man ihnen auch das Zugeständnis macht, sich wie Kino- oder Fernsehfilme mit Tabuthemen auseinandersetzen zu dürfen. Außerdem kann man sich in der Realität auch virtuell via Internet auf bekannten Dating-Plattformen zum reellen Sex verabreden, ohne dass sich jemand darüber pikiert. Dazu braucht es gar keine speziellen Sexinserate mehr.

Bitte nur mit Handlung!

Es geht nicht darum, wie explizit oder detailliert eine Szene ist oder wann der bekannte schwarze Balken eingeblendet wird. Für einen erwachsenen und öffentlich akzeptierten Umgang mit dem Thema ist nicht ausschlaggebend, wie viel nackte Haut gezeigt wird, sondern, warum die Hüllen fallen. Wenn es dem Figurcharakter oder der weiteren Handlung dient, müssen Videospiele keine Angst vor Erotik haben. Nur schlechten Sex, den braucht niemand, weder in der virtuellen noch in der realen Welt!